Hexenkeller & Burg Museum Penzlin

Museum und Burg Penzlin

Museum und Burg Penzlin

Alle Mitbürger mit ungefähr zwei Metern seinen vorgewarnt: es ist zum Teil sehr eng in den Räumen der Alten Burg Penzlin. Das ist allerdings keineswegs dramatisch. Vielmehr ist es wunderbar authentisch, wenn man in das Verließ hinabsteigt. Aber keine Angst, man kommt sicher wieder heraus. Die Burg wurde in den letzten Jahren komplett saniert und ist jetzt ein schönes Museum für Magie und zur Hexenverfolgung in Mecklenburg. Schön deshalb, weil man Ungeahntes erfährt (z.B. daß die Verfolgung von Hexen noch bis vor wenigen hundert Jahren gang und gäbe war) und alles anfassen und ausprobieren kann: Folterinstrumente und uralte Küchengeräte.

Der Hexenkeller dürfte meiner Information nach ziemlich einmalig in Deutschland sein. Empfehlenswert ist unbedingt eine der Führungen mitzumachen. Hierbei erfährt der Besucher viele Anekdoten und Hintergründe. Zum Beispiel werden in der Burgküche die Herkunft von typischen Sprichworten ganz anschaulich erklärt.  Was “Einen Zahn zulegen” bedeutet – das wird man nach einer Führung im Hexenkeller der Burg Penzlin bestimmt nicht wieder vergessen.

In einem (neueren) Teil der Burg ist eine sehr interessante Ausstellung zur Hexenverfolgung in Mecklenburg zu besichtigen. Unter anderem sind unendlich viele Namen aufgeführt, deren Schicksal mit der Hexenverfolgung im Zusammenhang stehen. Viele gefolterte Personen sind aufgelistet; allerdings auch die Namen derer, die durch gewisse Umstände noch einmal begnadigt wurden.

Zur Walpurgisnacht am 30. April finden alljährlich wunderbare Hexenfeste auf dem großen Außengelände statt.

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