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Seltene Tiere im Nationalpark: Biber

Einmalige Biberaufnahmen gelungen – Biber seit 1996 wieder im Nationalpark heimisch

Biber

Biber am Werk

Wie das Nationalparkamt Müritz mitteilte, sind der Gesellschaft für Wildökologie und Naturschutz e.V. vor kurzem besondere Aufnahmen von Bibern im Müritz-Nationalpark gelungen. Eigentlich sollte dem  Biologen Frank Michler ein Waschbär-Paar vor die Wildkamera kommen. Der Zufall wollte es aber, dass eine nächtliche Biberpaarung gefilmt werden konnte. Die besonderen Filmaufnahmen sind unter www.projekt-waschbaer.de/aktuelles/ für jedermann einsehbar. Seit 1996 ist der Biber wieder im Müritz-Nationalpark heimisch. Im Serrahner Teilgebiet leben aktuell zwei Familien mit ca. 8 Tieren. Im Frühjahr 2010 wurden erstmals Biberspuren im Teilgebiet Müritz gesichtet.

Biber leben in festen Partnerschaften. Die Paarung erfolgt zwischen Januar und März und findet meist in flachen Gewässern statt. Im Mai kommen dann zwei bis vier junge Biber zur Welt, die sich in den ersten Wochen in der Nähe des Baus aufhalten.  Biber sind mit ihren „Bauwerken“ wahre Landschaftsgestalter. Sie können zum Beispiel Bäche zu kleinen Seen anstauen. Haben sich erst einmal Biber angesiedelt, sind ihre Spuren unverkennbar. Die spitz abgenagten Baumstümpfe sind ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit der Tiere.

Foto: eSeL.at / Lorenz Seidler @Flickr CC-Lizenz

Weniger ist mehr: Wacholder muß für seltene Pflanzen weichen

Arbeitseinsatz Wacholderheide Müritzhof

Mecklenburgische Seenplatte

Winterliche Stimmung im Nationalpark

Wie das Nationalparkamt Müritz in einer Pressemitteilung berichtet, finden im Februar 2011 erneut Pflegearbeiten in der Wacholderheide am Ostufer der Müritz statt. Ehrenamtliche Naturschützer vom Förderverein Müritz – Nationalpark e. V., NABU und anderen Naturschutzverbänden sowie Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz werden tatkräftig zupacken. Um das Verkehrsaufkommen so gering wie möglich zu halten, wird darum gebeten bei der Anreise möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden. An entsprechende Arbeitsbekleidung und unbedingt auch an feste Handschuhe sollten die Teilnehmer denken.

Neben der eigentlichen Arbeit gibt es wieder ausreichend Gelegenheit für persönliche Gespräche rund um die aktuellen Entwicklungen im Schutzgebiet und einen interessanten Erfahrungsaustausch. Ein gemütliches Mittagessen rundet den Arbeitseinsatz ab. Wer bei der Aktion tatkräftig mit anpacken möchte, kann seine Teilnahme bis zum 31. Januar 2011 bei Herrn Korzetz (039824/ 252 24, a.korzetz@npa-mueritz.mvnet.de) anmelden.

Durch Auslichtung des dicht stehenden Wacholders werden die ökologischen Bedingungen für spezielle Arten, wie z.B. den Baltischer Enzian, verbessert. Diese Maßnahme unterstützt das Lebenshilfswerk e.V. bei der Landschaftspflege und ist ein Beitrag zum Erhalt des Landschaftsbildes und zur Förderung einer strukturreichen Weidelandschaft in der Pflegezone des Müritz-Nationalparks. Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Fledermausnacht Kratzeburg

bat

Spannendes über die nächtlichen Jäger

Am 13.08.2010 startet ab 17 Uhr die Fledermausnacht am Flatterhus (Nationalpark-Information Kratzeburg).

  • Tips für ein fledermausfreundliches Haus
  • Hinweise für einen fledermausfreundlichen Garten
  • Fledermauskunst zum Mitmachen
  • Forschungsstation für Groß und Klein
  • Fledermaus-Quiz

Ab 19.30 Uhr starten geführte Fledermausexkursionen. Gesellig geht die Fledermausnacht dann mit einem Lagerfeuer und der Preisverlosung zu Ende.

Flatterhus Kratzeburg
Nationalpark-Information
Dorfstraße 31
17237 Kratzeburg
Tel.: 03 98 22 – 29 665

Die Nationalparkinformation in Kratzeburg zeigt auch eine dauerhafte Ausstellung rund um die faszinierenden Flattertiere.